Livigno (dpa) — Radpro­fi Emanu­el Buchmann befin­det sich nach seinem Sturz beim Crité­ri­um du Dauphi­né vergan­ge­ne Woche auf dem Weg der Besse­rung.

«Ich habe immer noch Rücken­schmer­zen, aber auf dem Rad ist es besser als zu Fuß. Ich kann leicht trainie­ren und es wird von Tag zu Tag besser», schrieb der 27 Jahre alte Ravens­bur­ger am Freitag auf Insta­gram und poste­te dazu ein Bild aus dem italie­ni­schen Livigno.

In den italie­ni­schen Alpen absol­vier­te Buchmann laut seiner Aufzeich­nung mit der Tracking-App Strava am Diens­tag eine 42,23 Kilome­ter lange Trainings­fahrt mit 1055 Höhen­me­tern. Drei Tage zuvor war der Bora-hansgro­he-Profi auf der vierten Etappe der Dauphi­né-Rundfahrt gestürzt und hatte sich dabei schwe­re Prellun­gen und Hautab­schür­fun­gen zugezo­gen. Zu dem Zeitpunkt lag Buchmann auf Platz drei in der Gesamt­wer­tung bei der Tour-General­pro­be in den franzö­si­schen Alpen.

Hinsicht­lich seines Startes bei der am 29. August in Nizza begin­nen­den 107. Tour de France gibt sich der letzt­jäh­ri­ge Gesamt­vier­te der Frank­reich-Rundfahrt zuver­sicht­lich. «Im Moment konzen­trie­ren wir uns auf die Physio­the­ra­pie, aber ich bin optimis­tisch, dass für die Tour de France alles in Ordnung sein wird», erklär­te Buchmann. Nach seinem vierten Platz im Vorjahr peilt der Kletter­spe­zia­list in diesem Jahr das Podium beim bedeu­tends­ten Radren­nen der Welt an.