Wangen — Die Werkfeu­er­wehr Waldner hat 2000 Mund-Nase-Bedeckun­gen an die Freiwil­li­ge Feuer­wehr Wangen überge­ben. Zu diesem Zweck trafen sich Daniel Mackert, der Komman­dant der Werkfeu­er­wehr Waldner, und Stadt­brand­meis­ter Chris­toph Bock auf dem Gelän­de an der Anton-Waldner-Straße.

Daniel Mackert war Leiter des Waldner-Krisen­stabs zu Beginn der Corona-Pande­mie. „Wir haben uns ein Lager an Ausrüs­tung beschafft, wobei uns unsere Tochter­ge­sell­schaft in Singa­pur sehr gehol­fen hat“, sagt er und freut sich, den Kolle­gen der Wange­ner jetzt eine Kiste mit Mund-Nase-Schutz überge­ben zu können. Chris­toph Bock freute sich über die Geste der Kolle­gen und bedank­te sich im Namen der Wange­ner Freiwil­li­gen Feuer­wehr sehr herzlich für die Unterstützung.

Beide Komman­dan­ten kennen sich gut, denn die Verbin­dun­gen zwischen beiden Wehren sind eng. Während der Betriebs­zeit ist die Werkfeu­er­wehr bei unter­schied­li­chen Einsät­zen auf dem Firmen­ge­län­de gefragt. Rund 20 Mal im Jahr muss die insge­samt 27-köpfi­ge Truppe ausrü­cken. Dabei ist nicht in erster Linie an Feuer zu denken, wie Mackert sagt: „Wir leisten zum Beispiel techni­sche Hilfe bei Ölspu­ren oder ähnli­chen Themen.“ Zudem unter­stüt­zen die Waldner-Feuer­wehr­leu­te die Freiwil­li­ge Feuer­wehr der Stadt bei sogenann­ten Flächen­er­eig­nis­sen wie zum Beispiel im Hochwas­ser­fall. Je nachdem, wo die Feuer­weh­ren im Einsatz sind, hat entwe­der Daniel Mackert oder Chris­toph Bock das Komman­do. „Auf dem Werks­ge­län­de hat Daniel Mackert das Komman­do“, sagt Bock. Für die Wange­ner Wehr sei das von großem Vorteil, denn die Waldner-Feuer­wehr kennt das eigene Gelän­de in- und auswendig.