BRÜSSEL (dpa) — Nordma­ze­do­ni­en und Albani­en sind einen Schritt näher an der EU-Mitglied­schaft, doch der Weg bleibt ein langer — Blocka­den und inner­staat­li­che Entwick­lun­gen könnten ihn außer­dem verzögern.

Die EU startet heute mit Regie­rungs­kon­fe­ren­zen den lange blockier­ten Prozess für die Beitritts­ver­hand­lun­gen mit den Balkan­län­dern Nordma­ze­do­ni­en und Albani­en. Die Vertre­tung der 27 Mitglied­staa­ten kündig­te die Termi­ne für die beiden Tagun­gen in der Nacht offizi­ell an. Zuvor war ein schrift­li­ches Beschluss­ver­fah­ren zur Annah­me der Leitli­ni­en für die EU-Beitritts­ge­sprä­che abgeschlos­sen worden.

Die beiden sogenann­ten Verhand­lungs­rah­men sollen den zwei Kandi­da­ten­län­dern nun bei den Konfe­ren­zen in Brüssel offizi­ell vorge­stellt werden. Sie sind Voraus­set­zung dafür, dass die EU-Komm