Bewegung im Freien ist im Corona-Lockdown nicht generell verbo­ten. Viele nutzen das aus und fahren mit der Familie gleich in nahe oder auch ferne Winter­sport­or­te, um sich zu bewegen. Kommu­nen und Politi­ker versu­chen, den Andrang beherrsch­bar zu halten.

Nach dem Besucher­an­drang in einigen deutschen Winter­sport­ge­bie­ten über Weihnach­ten befürch­ten die Behör­den eine neue Welle von Ausflüg­lern zu Silvester.

Nordrhein-Westfa­lens Minis­ter­prä­si­dent Armin Laschet (CDU) appel­lier­te mit Blick auf die Corona-Pande­mie an die Bürger, auf Kurztrips nach Winter­berg im Sauer­land zu verzich­ten. Die Stadt kündig­te an, die Parkplät­ze zu verrin­gern, die Masken­pflicht auszu­wei­ten sowie Polizei- und Ordnungs­kräf­te zu verstärken.

«Große Menschen­an­samm­lun­gen erhöhen das Risiko einer weite­ren Ausbrei­tung der Pande­mie», mahnte Laschet. «Mein Appell lautet daher: Bleiben Sie zu Hause!» Das Land unter­stüt­ze Winter­berg bei allen Maßnah­men, um weite­re Tages­tou­ris­ten von der Anrei­se abzuhal­ten, sagte Laschet der Deutschen Presse-Agentur. «Wir sind bereit, auch kurzfris­tig mehr Einsatz­kräf­te zu schicken.» Verstö­ße gegen Corona-Regeln würden konse­quent geahndet.<