In Deutsch­land sind die Corona-Neuin­fek­tio­nen weiter­hin leicht rückläu­fig — jedoch nicht überall. Erneut gibt es jedoch mehr als 1000 Tote zu beklagen.

Die deutschen Gesund­heits­äm­ter haben dem Robert Koch-Insti­tut (RKI) 15.974 Corona-Neuin­fek­tio­nen binnen eines Tages gemel­det. Außer­dem wurden 1148 neue Todes­fäl­le inner­halb von 24 Stunden verzeich­net, wie das RKI bekanntgab.

Vor genau einer Woche hatte das RKI 19.600 Neuin­fek­tio­nen und 1060 neue Todes­fäl­le binnen 24 Stunden verzeich­net. «Nach einem starken Anstieg der Fallzah­len Anfang Dezem­ber, einem Rückgang während der Feier­ta­ge und einem erneu­ten Anstieg in der ersten Januar­wo­che sinken die Fallzah­len in den meisten Bundes­län­dern (jedoch nicht allen) nun leicht», schrieb das RKI in seinem Lagebericht.

Der Höchst­stand von 1244 neuen Todes­fäl­len war am Donners­tag erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden regis­trier­ten Neuin­fek­tio­nen war mit 33.777 am 18. Dezem­ber der höchs­te Wert gemel­det worden — darin waren jedoch 3500 Nachmel­dun­gen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemel­de­ten Neuin­fek­tio­nen pro 100.000 Einwoh­ner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI bei 123,5. Ihr bishe­ri­ger Höchst­stand war am 22. Dezem­ber mit 197,6 erreicht worden. Die Zahl schwank­te danach und sinkt seit einigen Tagen wieder. Die Unter­schie­de zwischen den Bundes­län­dern sind jedoch aktuell enorm: Die höchs­ten Inziden­zen haben Thürin­gen mit 237,7 und Branden­burg mit 208,8. Den niedrigs­ten Wert hat Bremen mit 78,5.

Das RKI zählt seit Beginn der Pande­mie 2.068.002 nachge­wie­se­ne Infek­tio­nen mit Sars-CoV‑2 in Deutsch­land. Die tatsäch­li­che Gesamt­zahl dürfte noch deutlich höher liegen, da viele Infek­tio­nen nicht erkannt werden. Die Gesamt­zahl der Menschen, die an oder unter Betei­