WOLFEGG — Etwa 300 alte Trakto­ren und Landma­schi­nen sind am 3. Juli von 10 bis 18 Uhr im Bauern­haus-Museum Allgäu-Oberschwa­ben in Wolfegg zu bestau­nen. Jeder einzel­ne Schlep­per wird während einer moderier­ten Präsen­ta­ti­on ausführ­lich vorge­stellt. Außer­dem ist in der einma­li­gen Atmosphä­re des Museums alte Landtech­nik in Betrieb. Ein musika­li­sches Rahmen­pro­gramm, Bewir­tung mit schwä­bi­schen Spezia­li­tä­ten und Mitma­ch­an­ge­bo­te für Famili­en runden diesen Tag ab. Für Freun­de alter Obst- und Gemüse­sor­ten lädt Patrick Kaiser, Geschäfts­füh­rer Genbänk­le e.V., zu Vortrag und Gartenrundgang.

Lanz, Porsche, Fendt & Co – techni­sche Schät­ze präsen­tie­ren sich!

Oldti­mer-Begeis­ter­te bekom­men am 3. Juli im Bauern­haus-Museum Allgäu-Oberschwa­ben in Wolfegg zahlrei­che Oldti­mer-Trakto­ren zu Gesicht: Die „Vorall­gäu­er Oldti­mer Vetera­nen Wolfegg e.V.“ präsen­tie­ren alte Schlep­per von Lanz, Porsche und Fendt, die sie in unzäh­li­gen Stunden restau­riert haben. Einbli­cke in die Geschich­te jedes einzel­nen Schlep­pers erhal­ten Besucher während der moderier­ten Präsen­ta­tio­nen mit Chris­ti­an Schupp. Die bis zu 70 Jahre alten Technik-Vetera­nen sind bei zahlrei­chen Vorfüh­run­gen auch im Einsatz auf den Museums­wie­sen zu erleben. 

Tipp: Wer mit seinem eigenen Oldti­mer-Schlep­per (mind. BJ 1968) bis 12 Uhr in das Museum kommt und diesen dort ausstellt, erhält samt Beifah­rer freien Eintritt. 

Spezi­al­pro­gramm um alte Obst- und Gemüsesorten

Wer sich neben ausge­feil­ter Technik auch für die Pflan­zen­schät­ze in den Museums­gär­ten (und in den Gärten zu Hause) inter­es­siert, sollte sich das Spezi­al­an­ge­bot mit Patrick Kaiser, Geschäfts­füh­rer Genbänk­le e.V., nicht entge­hen lassen. Jeweils um 11.30 und um 14 Uhr lädt er zur spannen­den Veran­stal­tung „Vielfalt säen — Zukunft ernten. Alte Sorten, Biodi­ver­si­tät und Saatgut­ver­meh­rung“ ein.

Viele Kultur­pflan­zen, die es vor hundert Jahren noch gab, gelten mittler­wei­le als verschol­len. Mit ihnen sind auch viele Farben, Formen, Düfte und Aromen auf unseren Tellern verlo­ren gegan­gen. Patrick Kaiser stellt die Erhal­tungs­mög­lich­kei­ten und die Bedeu­tung der Pflan­zen­viel­falt am Beispiel von Gemüse vor. Beim Genbänk­le e.V. ist er für den Erhalt der Gemüse — Kultur­pflan­zen­viel­falt in Baden- Württem­berg tätig. Mit seiner Saatgut­in­itia­ti­ve „Tatgut“ vermehrt und erhält er eine große Anzahl histo­ri­scher Sorten und Gartenr­a­ri­tä­ten. Der Besuch des Vortrags ist im Eintritts­preis des Museums enthalten.

Famili­en­pro­gramm und Bewirtung 

Auch für junge Besucher und Famili­en gibt es wie immer ein Mitmach-Programm: Passend zum Thema dürfen die Kinder Hühner­zaun- und Weiden­zaun­flech­ten, Trakto­ren anmalen und Blüten trockenfilzen. 

Um 13 Uhr werden Geschich­ten gelesen und auch das Puppen­thea­ter „Toldri­an“ spielt an diesem Tag wieder um 14 Uhr im Museum. Wie immer gibt es neben hausge­mach­ten Kuchen und Kaffee auch defti­ge Bewir­tung mit Grill­wurst, Steaks, Maulta­schen und Bratkartoffeln. 

Weite­re Infor­ma­tio­nen gibt es unter Tel. 07527/95500 oder auf der Inter­net­sei­te des Museums unter www.bauernhaus-museum.de