RAVENSBURG — Nachtes­tun­gen der Beschäf­tig­ten der Geria­tri­schen Rehabi­li­ta­ti­on der Oberschwa­ben­kli­nik im Heilig-Geist-Spital haben Befürch­tun­gen zerstreut, dass eine gehäuf­te Zahl von Corona-Infek­tio­nen vorlie­gen könnte. Das Westall­gäu-Klini­kum in Wangen verzeich­net dagegen weite­re positi­ve  Fälle in der Beleg­schaft und kann vorerst nicht zum norma­len Betrieb zurückkehren.

Das Westall­gäu-Klini­kum kann vom Rettungs­dienst derzeit nur mit Patien­ten in einem lebens­be­droh­li­chen Zustand angefah­ren werden und steht darüber hinaus auch werden­den Eltern für die Geburt ihres Kindes offen. Der geburts­hilf­li­che Teil ist von der Häufung nicht betrof­fen und ist vom Restkran­ken­haus strin­gent getrennt. Ansons­ten werden keine Patien­ten aufge­nom­men und auch die Notauf­nah­me ist geschlos­sen. Eine Ausnah­me sind Patien­ten, bei denen bereits Covid-19 festge­stellt wurde und die zur Behand­lung ins Kranken­haus müssen. Sie werden weiter­hin in Wangen versorgt. Alle Patien­ten werden in Einzel­zim­mern unter­ge­bracht und werden regel­mä­ßig getestet.

Eigent­lich wollte die OSK das Westall­gäu-Klini­kum ab diesem Samstag wieder im norma­len Betrieb führen. Nachdem es aber weite­re zwölf positi­ve Tests bei Beschäf­tig­ten gegeben hat, bleibt das Klini­kum bis auf weite­res im Notbe­trieb. Wie es weiter­geht, wird sich entschei­den, wenn am Montag weite­re Tests durch­ge­führt worden sind.

Entwar­nung dagegen im Heilig-Geist-Spital. Ein Nachtest bei zunächst positiv getes­te­ten 16 Pflege­kräf­ten hat nur noch zwei positi­ve Befun­de ergeben. Bei elf Mitar­bei­te­rin­nen war der Befund negativ, drei Ergeb­nis­se standen am Freitag­nach­mit­tag noch&n