STUTTGART (dpa/lsw) — Angesichts hoher Corona-Fallzah­len richtet das Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um vor allem an Ältere einen Appell für die zweite Booster-Impfung. Nun zeich­net sich eine steigen­de Nachfra­ge ab.

In Baden-Württem­berg haben sich zuletzt wieder mehr Menschen eine Corona-Auffri­schungs­imp­fung geben lassen. Dennoch ruft das Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um in Stutt­gart weiter­hin vor allem Menschen über 60 Jahre zum zweiten Corona-Booster auf.

Es müssten sich noch wesent­lich mehr Menschen die zweite Auffri­schungs­imp­fung geben lassen, um gut im Herbst und Winter geschützt zu sein, teilte ein Sprecher des Minis­te­ri­ums mit. Von den über 60-Jähri­gen im Südwes­ten haben demnach bislang knapp 23 Prozent eine zweite Auffri­schungs­imp­fung erhal­ten — Tendenz leicht nach oben. Bundes­weit liegt der Anteil bei den über 60-Jähri­gen bereits bei mehr als 29 Prozent. Über eine erste Auffri­schungs­imp­fung verfü­gen im Südwes­ten rund 84 Prozent der über 60-Jähri­gen. In der Bevöl­ke­rung in Baden-Württem­berg insge­samt sind es 61 Prozent.

Anders als noch im vorigen Herbst ist die Nachfra­ge nach Corona-Impfun­gen in diesem Jahr eher gering. Die Impfka­pa­zi­tä­ten im Land reich­ten überall aus, so der Sprecher. Über das Inter­net­por­tal zur Impfter­min­ver­ga­be sind seit dem Start des Portals Ende Septem­ber bislang rund 38.500 Termi­ne gebucht worden. Fast genau­so viele freie Termi­ne stehen derzeit zudem zur Auswahl. Der Großteil der Buchun­gen entfal­le auf die zweite Auffri­schungs­imp­fung und die an die Omikron-Va