BERLIN (dpa) — Die absolu­ten Zahlen sind schon so hoch wie 2015/2016: Mehr als 1,1 Millio­nen Menschen haben dieses Jahr schon Zuflucht in Deutsch­land gesucht. Die Kommu­nen schla­gen bei Innen­mi­nis­te­rin Faeser Alarm.

In Dresden wird die Messe als Notun­ter­kunft für Geflüch­te­te vorbe­rei­tet, Leipzig plant Zeltstäd­te, Berlin sieht sich am Limit. Vor dem heuti­gen Flücht­lings­gip­fel bei Bundes­in­nen­mi­nis­te­rin Nancy Faeser (SPD) schla­gen Städte und Gemein­den Alarm. «Die Lage ist aktuell sehr ernst», sagt der Vizeprä­si­dent des Deutschen Städte­tags, Burkhard Jung. Manche verglei­chen die Situa­ti­on mit den Flücht­lings­jah­ren 2015 und 2016. Die Zahlen sind ähnlich hoch. Und doch ist wegen des Ukrai­ne-Kriegs auch vieles anders.

Wo die geflüch­te­ten Menschen herkommen

Denn der aller­größ­te Teil der dieses Jahr nach Deutsch­land geflüch­te­ten Menschen kommt aus der Ukrai­ne. Nach offizi­el­len Angaben wurden im sogenann­ten Auslän­der­zen­tral­re­gis­ter bis zum 8. Oktober genau 1.002.668 Perso­nen erfasst, die im Zusam­men­hang mit dem r