NIEDERSTOTZINGEN (dpa/lsw) — Die Stein­zeit und ihre Vergan­gen­heit auf der Schwä­bi­schen Alb erleben: Dies möchte der Archäo­park Vogel­herd seinen Besuche­rin­nen und Besuchern bieten. Doch zahlrei­che Wissen­schaft­ler sehen die künfti­ge Finan­zie­rung des Parks in Gefahr.

Zahlrei­che Wissen­schaft­ler haben die Landes­re­gie­rung aufge­ru­fen, den Archäo­park Vogel­herd stärker finan­zi­ell zu unter­stüt­zen. In dem Park in Niederstot­zin­gen (Kreis Heiden­heim) sind unter anderem Funde aus der Stein­zeit als Teil des Unesco-Welterbes auf der Schwä­bi­schen Alb zu sehen. In einem offenen Brief befürch­ten die Wissen­schaft­ler die «endgül­ti­ge Schlie­ßung» des Parks noch im November.

Wie auch beim Urgeschicht­li­chen Museum (Urmu) Blaubeu­ren und dem Eiszeit­stu­dio Hohle Fels in Schel­klin­gen (beide Alb-Donau-Kreis) seien die betrof­fe­nen Gemein­den sehr klein und könnten die Einrich­tun­gen ohne Unter­stüt­zung des Landes nicht dauer­haft finan­zie­ren, heißt es in dem Brief. Zu den rund zwei Dutzend Unter­zeich­nern gehört unter anderem der wissen­schaft­li­che Leiter des Urmu, der Tübin­ger Archäo­lo­ge Nic