OLBERNHAU/LAUSCHA/SELKE-AUE (dpa) — Das Thermo­me­ter zeigt Werte um die 30 Grad, mancher­orts wird aber schon ans Fest gedacht. Stollen werden gebacken und Weihnachts­ster­ne heran­ge­zo­gen. Und wie gedei­hen die Tannen­bäu­me bei der Trockenheit?

Der Hochsom­mer lässt Gedan­ken an Weihnach­ten in fünf Monaten in weite Ferne rücken. Doch bei Betrie­ben etwa im Erzge­bir­ge laufen längst die Vorbe­rei­tun­gen fürs Fest.

Für deren Mitar­bei­ter ist das auch bei hohen Tempe­ra­tu­ren Routi­ne. So gehen etwa Weihnachts­schmuck und Christ­stol­len schon jetzt auf die Reise in ferne Länder, damit alles recht­zei­tig da ist.

Kunst­hand­werk

Bei den Kunst­hand­wer­kern im Erzge­bir­ge rotie­ren auch im Sommer die Drech­sel­bän­ke, wird gesägt, geklebt und verziert. «Weihnach­ten ist bei uns das ganze Jahr», sagt Verbands­chef Frede­ric Günther. Nicht nur in Fachge­schäf­ten und im Inter­net werden Räucher­män­ner, Engel und Schwib­bo­gen ganzjäh­rig angebo­ten. Auch müssen die Pakete für den Ex