Die Zahl der Arbeits­lo­sen in Baden-Württem­berg ist zum Jahres­en­de noch einmal leicht gesun­ken. 264 521 Menschen waren im Dezem­ber im Südwes­ten ohne Job, wie die Regio­nal­di­rek­ti­on der Bundes­agen­tur für Arbeit am Diens­tag mitteil­te. Das waren 2367 weniger als im Novem­ber. An der Quote änder­te das nichts. Sie blieb bei 4,2 Prozent und lag damit weiter­hin deutlich höher als vor einem Jahr. Im Dezem­ber 2019 hatte sie bei 3,2 Prozent gelegen. Damals waren 200 855 Baden-Württem­ber­ger ohne Arbeit, nun ist die Zahl also um fast ein Drittel höher.

Infol­ge der Corona-Krise war sie seit März vergan­ge­nen Jahres zunächst stetig gestie­gen. Im August und Septem­ber lag die Quote bei 4,6 Prozent. Erst danach kam die Trend­wen­de und die Zahlen sanken wieder. «Das Instru­ment der Kurzar­beit sicher­te im Jahr 2020 viele Arbeits­plät­ze. Ohne Kurzar­beit wäre die Zahl der Arbeits­lo­sen stark angestie­gen», sagte der Chef der Regio­nal­di­rek­ti­on, Chris­ti­an Rauch. Dadurch sei man vergleichs­wei­se gut durch die Krise gekom­men. «Aller­dings gab es schon vor der Krise einen zuneh­men­den konjunk­tu­rel­len und struk­tu­rel­len Dämpfer am Arbeitsmarkt.»

Zuletzt lag die Zahl der Beschäf­tig­ten, für die von den Unter­neh­men Kurzar­beit angezeigt wurde, bei 77 696 — mehr als ein Drittel davon in den Berei­chen Beher­ber­gung und Gastro­no­mie oder Einzel­han­del. Das heißt aller­dings nicht, dass auch tatsäch­lich so viele Menschen in Kurzar­beit waren. Es ist nur der maximal m