STUTTGART (dpa/lsw) — Die Zahl der an das Landes­ge­sund­heits­amt übermit­tel­ten Omikron-Fälle ist im Südwes­ten binnen einer Woche auf mehr als das Sechs­fa­che gestie­gen. Wie das Landes­ge­sund­heits­amt am Sonntag in Stutt­gart mitteil­te, wurden bisher 855 Fälle der Omikron-Varian­te (B.1.1.529) aus Baden-Württem­berg an die Behör­de übermit­telt — das waren 57 mehr als am Vortag. Vor einer Woche waren es 136 Fälle.

Bei den vom LGA täglich ausge­wie­se­nen Omikron-Fällen handelt es sich sowohl um Verdachts­fäl­le als auch um Infek­tio­nen, die per Vollge­nom-Analy­se bestä­tigt wurden. Zum Anteil der aktuel­len Verdachts­fäl­le macht die Behör­de keine Angaben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ging über die Weihnachts­fei­er­ta­ge im Südwes­ten konti­nu­ier­lich zurück. Der Wert lag am Sonntag bei 222 pro 100 000 Einwoh­ner binnen einer Woche. Am Vortag hatte er bei 228,4 gelegen, vor einer Woche bei 345,6. Das RKI weist aller­dings darauf hin, dass während der Feier­ta­ge und zum Jahres­wech­sel mit einer gerin­ge­ren Test- und Melde­ak­ti­vi­tät zu rechnen ist. Deshalb könnten die offizi­ell ausge­wie­se­nen Fallzah­len nur ein unvoll­stän­di­ges Bild der Corona-Lage in Deutsch­land zeigen.

Der Kreis Sigma­rin­gen lag am Sonntag im Land mit einer Inzidenz von 351,3 am höchs­ten. Am niedrigs­ten war der Wert im Enzkreis mit 152,2.

Die Zahl der bestä­tig­ten Infek­tio­nen seit Beginn der Pande­mie stieg im Vorta­ges­ver­gleich um 1123 auf nun 997 919. Es wurden 7 weite­re Todes­fäl­le gemel­det, die Gesamt­zahl beträgt nun 12 795, wie die Behör­de mitteil­te. Die Zahl der Covid-Patien­tin­nen und ‑Patien­ten auf baden-württem­ber­gi­schen Inten­siv­sta­tio­nen ging um 11 zurück auf 575.