MÜNCHEN (dpa) — Zehn Meister­schaf­ten am Stück — das gab’s noch nicht in einer der europäi­schen Topli­gen. Die «außer­ge­wöhn­li­che Zahl» erfüllt den FC Bayern mit Stolz. BVB-Coach Rose wagt eine kleine Kampfansage.

Julian Nagels­mann genoss erst die kalte Bierdu­sche auf dem Stadi­on­ra­sen und freute sich dann als jüngs­ter Meister­trai­ner des FC Bayern auf eine lange Party­nacht mit seinen Spielern.

Der vorzei­ti­ge Titel­ge­winn mit dem 3:1 im Topspiel der Fußball-Bundes­li­ga gegen den Dauer­ri­va­len Borus­sia Dortmund in der vollbe­setz­ten Allianz Arena war für die Münch­ner am Samstag­abend ein würdi­ger Rahmen für den nun schon zehnten Titel­ge­winn nacheinander.

«Es ist für mich der erste große Titel und ein bedeu­ten­der Moment», sagte der 34 Jahre alte Nagels­mann bewegt und nachdenk­lich zugleich. Er erwähn­te im Moment des Titel­glücks aber auch, dass in seinem Premie­ren­jahr als Bayern-Coach manches nicht wunsch­ge­mäß verlau­fen sei. «Einige Nacken­schlä­ge waren nicht ganz so leicht zu verkraf­ten.» In Champions League und DFB-Pokal wurden die hohen Ziele verfehlt. «Wir haben Entschei­dun­gen zu treffen, die uns inter­na­tio­nal wieder in ein besse