BIBERACH – Radfah­ren ist klima­freund­lich, gesund und macht Spaß. Im Rahmen der Aktion „Stadt­ra­deln“ wird für jede Aktions­wo­che eine „Radtour der Woche“ rund um Biber­ach vorge­stellt. Los geht es mit einer famili­en­freund­li­chen Tour in das Natur­schutz­ge­biet Linden­wei­her mit Option auf Verlän­ge­rung. Die Tour ist mit Karte und gpx-Datei auf www.biberach-riss.de/stadtradeln abruf­bar.

Mit etwa 23 Kilome­ter ist die erste Tour beson­ders für Einstei­ger oder Famili­en mit jünge­ren Kindern geeig­net. Auch die Steigung ist mit knapp 200 Höhen­me­tern moderat. Wem das zu kurz ist, hat die Möglich­keit, die Tour auf insge­samt 37, 6 Kilome­ter und einer Steigung von 340 Höhen­me­tern zu erwei­tern.

Von Biber­ach aus führt der Weg vorbei am Wasser­spiel­platz durch das Wolfen­tal nach Reute. Mit einer langen aber modera­ten Steigung geht der Weg weiter über Finden­mös­le nach Voggen­reu­te. In Voggen­reu­te darf man sich entschei­den: kurze oder lange Route?

Für die kürze­re Route zweigt der Weg hinter Voggen­reu­te rechts nach Ingol­din­gen ab und man folgt der asphal­tier­ten Straße. Nach wenigen Kilome­tern und einer länge­ren Abfahrt ins Rißtal bei Ingol­din­gen biegt man zuerst rechts und 200 Meter weiter in Richtung Unter­es­sen­dorf nach links ab. Um zum Vogel­schutz­ge­biet Linden­wei­her zu gelan­gen, dem Weg nach der Rißbrü­cke nach links zum Weiher folgen. Der Linden­wei­her bietet eine ideale Möglich­keit, eine Rast einzu­le­gen, die Ruhe zu genie­ßen und Flora und Fauna zu beobach­ten. Zurück nach Biber­ach führt der Weg weiter nach Hochdorf, dort biegt man vor dem Bahnüber­gang nach links auf den Fahrrad­weg nach Ummen­dorf ab. Der Radweg folgt der Bahnli­nie entlang zurück in die Biber­acher Innen­stadt, vorbei an Ummen­dorf und dem Badesee.

Wer mehr Zeit und Lust mitbringt, wählt die länge­re Route und biegt 300 Meter hinter Voggen­reu­te nach rechts auf einen 600 Meter langen gekies­ten Waldweg ab und fährt weiter über Grodt und Muttens­wei­ler nach Stein­hau­sen. Die Besich­ti­gung der „schöns­ten Dorfkir­che der Welt“ bietet sich als kurze Pause an, bevor es leicht auf und ab über die Endmo­rä­ne der Rißeis­zeit nach Olzreu­te geht. Am dorti­gen Badesee lässt es sich gut rasten und je nach Wetter­la­ge auch abküh­len. Olzreu­te durch­fährt man in Richtung Bad Schus­sen­ried, biegt aller­dings 100 Meter hinter dem Ortsschild links in einen Wirtschafts­weg ein (nach kurzer Zeit Kiesweg), der durch Felder und Wald direkt nach Kürnbach führt. Wer noch einen Abste­cher in das Museums­dorf Kürnbach machen möchte, biegt hinter der Eisen­bahn­un­ter­füh­rung nach rechts ab und erreicht das Museums­dorf nach etwa 200 Metern. Die Route zurück nach Biber­ach führt aller­dings nach links über Enzis­wei­ler, Hervets­wei­ler und Watten­wei­ler weiter nach Winter­stet­ten­stadt. Im Ort lädt ein schönes Fachwerk­ensem­ble mit Sitzge­le­gen­hei­ten zu einer Verschnauf­pau­se ein. Über die Bahnhof­stra­ße radelt man weiter in Richtung Unter­es­sen­dorf. Hinter dem Raiff­ei­sen­markt biegt man links in Richtung Ingol­din­gen ab und fährt durch die Bahnun­ter­füh­rung. Direkt danach dann rechts abbie­gen und weiter geht es an der Bahnli­nie entlang Richtung Hochdorf. Von dort führt der gleiche Weg, wie in der kürze­ren Route beschrie­ben, zurück nach Biber­ach.

Die Wege der 23 Kilome­ter langen Route sind alle asphal­tiert. Auf der Verlän­ge­rung sind drei Teilstü­cke Natur- und Feldwe­ge mit insge­samt etwa drei Kilome­ter Länge nicht asphal­tiert. Größten­teils handelt es sich um Fahrrad­we­ge, verein­zelt auch Neben­stra­ßen.

Die Broschü­re „Radtou­ren rund um Biber­ach“ bietet eine Auswahl weite­rer Radwe­ge in Biber­achs Umgebung. Diese steht unter www.tourismus.biberach-riss.de/Rad-Tipps zum Download bereit.