BERLIN (dpa) — Sommer­pau­se und das bis Anfang Septem­ber — klingt gut. Doch ob die Abgeord­ne­ten des Bundes­tags tatsäch­lich dann erst wieder nach Berlin zurück­kom­men werden, ist längst nicht ausgemacht.

Ukrai­ne-Krieg, Gas-Krise, Corona-Pande­mie — selten zuvor war ein Sommer so problem­be­la­den wie dieser. Und alle Krisen könnten sich jeder­zeit zuspit­zen und schnel­les politi­sches Eingrei­fen erfor­dern. Der Bundes­tag hat sich zwar gerade in seine zweimo­na­ti­ge Sommer­pau­se verab­schie­det. Aber wird es dabei bleiben? Oder droht den 736 Abgeord­ne­ten eine Sonder­sit­zung samt Urlaubsunterbrechung?

In den vergan­ge­nen Tagen wurde im Regie­rungs­vier­tel gern an einen Satz des frühe­ren Bundes­tags­prä­si­den­ten Norbert Lammert erinnert. Der CDU-Mann entließ am 3. Juli 2015 die A