STUTTGART (dpa/lsw) — Das Verkehrs­mi­nis­te­ri­um unter­stützt öffent­li­che Verkehrs­mit­tel auf Bestel­lung auf dem Land in den kommen­den drei Jahren mit 25 Millio­nen Euro. Verkehrs­mi­nis­ter Winfried Hermann sagte am Mittwoch in Stutt­gart, gerade in ländli­chen Räumen müsse man das ÖPNV-Angebot angepasst ausbau­en. «On-Demand Verkeh­re sind hier ideal, um ein wirtschaft­lich tragfä­hi­ges und ökolo­gisch sinnvol­les ÖPNV-Angebot in Räumen und zu Zeiten schwa­cher Verkehrs­nach­fra­ge sicherzustellen.»

Mit dem Förder­pro­gramm sollen die kommu­na­len Aufga­ben­trä­ger bei der Einrich­tung und dem Betrieb flexi­bler und bedarfs­ori­en­tier­ter Angebo­te finan­zi­ell unter­stützt werden. In manchen Regio­nen mit dünner Besie­de­lung sei öffent­li­cher Perso­nen­nah­ver­kehr mit einem festen Linien­bustakt nicht wirtschaft­lich. Um auch in diesen Gebie­ten einen flächen­de­cken­den ÖPNV zu garan­tie­ren, seien hier öffent­li­che Verkehrs­mit­tel auf Bestel­lung ein Mittel der Wahl. So könnten etwa Klein­bus­se oder Ruf-Taxis via Smart­pho­ne bestellt werden.