Die Corona-Fallzah­len stabi­li­sie­ren sich. Nun ist der niedrigs­te Wert seit Mitte Oktober bekannt­ge­ge­ben worden. Trotz eines Absin­kens bleiben die Todes­zah­len weiter hoch.

Die deutschen Gesund­heits­äm­ter haben dem Robert Koch-Insti­tut (RKI) 7141 Corona-Neuin­fek­tio­nen binnen eines Tages gemel­det. Das ist laut RKI der niedrigs­te Wert an Neuin­fek­tio­nen seit dem 20. Oktober.

Außer­dem wurden 214 neue Todes­fäl­le inner­halb von 24 Stunden verzeich­net, wie das RKI bekannt­gab. Seit dem 14. Dezem­ber war der Wert nicht mehr so niedrig. An Monta­gen sind die erfass­ten Fallzah­len meist gerin­ger, unter anderem weil am Wochen­en­de weniger getes­tet wird. Vor genau einer Woche hatte das RKI 12.497 Neuin­fek­tio­nen und 343 neue Todes­fäl­le binnen 24 Stunden verzeichnet.

«Nach einem starken Anstieg der Fallzah­len Anfang Dezem­ber, einem Rückgang während der Feier­ta­ge und einem erneu­ten Anstieg in der ersten Januar­wo­che schei­nen sich die Fallzah­len wieder zu stabi­li­sie­ren», schrieb das RKI in seinem Lagebe­richt. Der Höchst­stand von 1244 neuen Todes­fäl­len war am Donners­tag erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden regis­trier­ten Neuin­fek­tio­nen war mit 33.777 am 18. Dezem­ber der höchs­te Wert gemel­det worden — darin waren jedoch 3500 Nachmel­dun­gen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemel­de­ten Neuin­fek­tio­nen pro 100.000 Einwoh­ner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI bei 134,4. Ihr bishe­ri­ger Höchst­stand war am 22. Dezem­ber mit 197,6 erreicht worden. Die Zahl schwank­te danach und sinkt seit einigen Tagen wieder. Die Unter­schie­de zwischen den Bundes­län­dern