Die zentra­le Behaup­tung der QAnon-Anhän­ger ist, dass es eine Verschwö­rung gegen US-Präsi­dent Donald Trump in den tiefe­ren Schich­ten des US-Regie­rungs­ap­pa­rats gebe. Außer­dem behaup­ten sie oft, promi­nen­te Politi­ker der Demokra­ti­schen Partei in den USA ließen sich mit Hormo­nen behan­deln, die aus dem Blut von Kindern gewon­nen würden.

Aus Sicht Blumes ist zurzeit zwar ein Zerfall der Bewegung zu beobach­ten, aber die verblie­be­nen Anhän­ger würden sich umso stärker radika­li­sie­ren. Insofern sei die Entschei­dung von Facebook, künftig schär­fer gegen die Verschwö­rungs­theo­rie-Bewegung vorzu­ge­hen, zu begrü­ßen. Künftig will das Netzwerk Accounts löschen und Seiten sperren, die QAnon vertre­ten.

«Die großen Inter­net­por­ta­le können verhin­dern, dass noch mehr Menschen in diese Bewegung abrut­schen», wird Blume in dem Inter­view zitiert. Dennoch bleibe die Bewegung eine Gefahr. «Es gibt keinen Grund zur Entwar­nung», fügte er hinzu.