Außen­mi­nis­ter Heiko Maas befür­wor­tet wegen der massi­ven Repres­sio­nen gegen die Demokra­tie­be­we­gung, Belarus die Eisho­ckey-WM zu entziehen. 

«Wer es ernst meint mit der Solida­ri­tät mit Belarus, kann in dieser Lage nicht ernst­haft eine Weltmeis­ter­schaft abhal­ten wollen», sagte der SPD-Politi­ker den Zeitun­gen der «Funke Mediengruppe».

«Das wäre das größte PR-Geschenk für Lukaschen­ko und ein verhee­ren­des Signal an die Demons­trie­ren­den. Ich hoffe, dass auch die Organi­sa­to­ren das einse­hen. Das ist keine Frage von politi­schem Kalkül, sondern von Haltung», sagte Maas (54) in Richtung des Inter­na­tio­na­len Eisho­ckey-Verban­des (IIHF).

Die WM soll vom 21. Mai bis zum 5. Juni in Belarus und Lettlands Haupt­stadt Riga ausge­tra­gen werden. Lukaschen­ko, der als «letzter Dikta­tor Europas» gilt, steht wegen schwe­rer Verbre­chen gegen die Mensch­lich­