Ein kleiner Pieks in den Oberarm — und dann ist der monate­lan­ge Spuk vorbei? Ganz so leicht wird auch der Impfstoff die Pande­mie nicht zur Strecke bringen. Doch er gilt als Zeiten­wen­de im Kampf gegen Corona. Vor dem Land liegt eine Mammutaufgabe.

Nach der Impfstoff-Liefe­rung in Baden-Württem­berg werden am Sonntag die ersten Menschen im Südwes­ten gegen das Corona­vi­rus geimpft. Minis­ter­prä­si­dent Winfried Kretsch­mann und Gesund­heits­mi­nis­ter Manfred Lucha (beide Grüne) eröff­nen um 13.00 Uhr das Zentra­le Impfzen­trum (ZIZ) in der Stutt­gar­ter Lieder­hal­le. Am Sonntag sollen auch mobile Impfteams in Alten- und Pflege­hei­me ausströmen.

Nach Angaben des Gesund­heits­mi­nis­te­ri­ums soll bereits am Sonntag in allen zentra­len Impfzen­tren gespritzt werden. Ab Mitte Januar sollen zudem in den Stadt- und Landkrei­sen rund 50 Kreis­impf­zen­tren (KIZ) bereit stehen. Im Laufe des Jahres 2021 wird es die Impfung dann beim Hausarzt geben.

Das Land möchte in den zentra­len Impfzen­tren pro Tag rund 1500 Menschen impfen können. Wer die freiwil­li­ge Impfung erhal­ten möchte, muss sich dazu über die Telefon­num­mer 116 117 oder online über die Websei­te www.impfterminservice.de anmel­den. Die Impfung soll in zwei Dosen im Abstand von rund drei Wochen erfol­gen, man bekommt deshalb zwei Impfter­mi­ne zugeteilt.

Im Impfzen­trum wird zunächst allge­mein