MÜNCHEN (dpa) — Bundes­ent­wick­lungs­mi­nis­ter Gerd Müller (CSU) hat seinen Rückzug aus der Bundes­po­li­tik angekün­digt. Er werde 2021 nicht mehr für den Bundes­tag kandi­die­ren, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Partei­krei­sen. Zuvor hatte der «Münch­ner Merkur» darüber berich­tet.

Müller sitzt seit 1994 im Bundes­tag und ist seit 2013 Bundes­mi­nis­ter für wirtschaft­li­che Zusam­men­ar­beit und Entwick­lung. Entwick­lungs­mi­nis­ter Gerd Müller (65) fordert regel­mä­ßig, mehr für die Entwick­lung der afrika­ni­schen Staaten zu tun.

Sein Wahlkreis 256 ist einer der größten Wahlkrei­se in Deutsch­land. Er umfasst die Landkrei­se Oberall­gäu und Lindau sowie die kreis­freie Stadt Kempten. Insge­samt gibt es dort 48 Gemein­den, in denen ca. 300.000 Einwoh­ner leben.