Die Urlaubs­in­sel Mallor­ca, die Region Madrid und weite­re Teile Spani­ens haben wegen anzie­hen­der Infek­ti­ons­zah­len eine erneu­te Verschär­fung der Corona-Maßnah­men beschlossen.

Nach einem regio­na­len Infek­ti­ons­re­kord auf den Balea­ren müssen auf Mallor­ca ab Diens­tag alle Restau­rants, Bars und Cafés sowie auch alle Kaufhäu­ser, Einkaufs- und Fitness­zen­tren für zwei Wochen geschlos­sen bleiben, wie die balea­ri­sche Regie­rungs­spre­che­rin Pilar Costa am Freitag in Palma mitteil­te. Im Einzel­han­del sind alle Läden mit einer Verkaufs­flä­che von mehr als 700 Quadrat­me­tern betrof­fen. Erlaubt bleibt der Verkauf von Lebens­mit­teln, Medika­men­ten und allen Produk­ten des Grundbedarfs.

Mit 529 Neuin­fek­tio­nen pro 100.000 Einwoh­ner binnen 14 Tagen sind die Balea­ren nach Extre­ma­du­ra an der Grenze zu Portu­gal (716) die derzeit von Corona am schwers­ten getrof­fe­ne Region Spani­ens. Mit 707 Infek­tio­nen binnen 24 Stunden hätten die Inseln den höchs­ten Wert seit Ausbruch der Pande­mie regis­triert, sagte