Wegen der Corona-Krise verbrin­gen die Menschen auch die Feier­ta­ge vor allem zu Hause. Ihr Festessen müssen sie selbst zaubern. Der Klassi­ker Karpfen könnte deshalb öfter auf den Tisch kommen.

Karpfen ist in diesem Jahr zu den Feier­ta­gen in vielen Regio­nen Deutsch­lands beson­ders gefragt. Die Karpfen­teich­wir­te in der Oberpfalz in Bayern haben bereits alle ihre Fische an den Handel verkauft. «Die Nachfra­ge ist in diesem Jahr sogar stärker», sagte der Vizeprä­si­dent des Landes­fi­sche­rei­ver­bands, Alfred Stier. «Die Leute denken anders. Sie können nicht essen gehen und müssen statt­des­sen selbst kochen.» Auch in Nieder­sach­sen freuen sich die Teich­wir­te über ein gutes Geschäft.

Die Karpfen­sai­son geht von Septem­ber bis April. Einer der wichtigs­ten Monate beim bundes­wei­ten Absatz ist jedoch der Dezem­ber, denn zu Weihnach­ten und rund um den Jahres­wech­sel kommt in vielen Regio­nen tradi­tio­nell Karpfen auf den Tisch.

Wegen der geschlos­se­nen Lokale fällt den Karpfen­teich­wir­ten zurzeit ein wichti­ger Verkaufs­weg weg. Die Teich­be­sit­zer in Franken stelle das vo