OFFENBACH (dpa) — Tauwet­ter ist angesagt, es wird wieder wärmer. Mit viel Sonnen­schein ist in den kommen­den Tagen aller­dings nicht zu rechnen, eher mit Wind und Regen.

In Deutsch­land wird zur Wochen­mit­te außer­ge­wöhn­lich mildes Wetter erwar­tet, doch zuvor herrscht in der Nacht zum Mittwoch im Nordos­ten von Oderbruch bis nach Vorpom­mern noch örtlich Glättegefahr.

Zum Jahres­wech­sel ist mit einer frost­frei­en Silves­ter­nacht zu rechnen, wie der Deutsche Wetter­dienst (DWD) am Diens­tag in Offen­bach voraussagte.

Am Mittwoch zeigen sich viele Wolken am Himmel. Im Nordos­ten bleibt es länger trocken, ansons­ten gibt es leich­ten bis mäßigen Regen, der zwischen Schwarz­wald und Allgäu auch länger dauere. Bei deutlich steigen­der Schnee­fall­gren­ze bis in die Hochla­gen kommt es zu Tauwet­ter. Die Höchst­wer­te liegen nordöst­lich der Elbe bei 3 bis 7 Grad, ansons­ten bei milden 9 bis 14 Grad. Im südwest­li­chen Bergland gibt es teilwei­se und in den Hochla­gen der Alpen öfter Sturmböen.

Das Tief Sebas­ti­an wird zum Donners­tag dann sehr milde Atlan­tik­luft nach Deutsch­land bringen, im Westen und Süden werden Höchst­wer­te von 12 bis 16 oder 17 Grad erwar­tet. «Nicht ausge­schlos­sen, dass in NRW, Rhein­land-Pfalz, dem Saarland und Hessen lokal Dezem­ber­re­kor­de angekratzt werden», sagte DWD-Meteo­ro­lo­ge Robert Hausen.

Diese liegen laut den Angaben in Darmstadt bei 18,1 Grad (vom 16.12.1989), in Saarbrü­cken bei 18,2 Grad (04.12.1953) und in Köln-Stamm­heim bei 17,5 Grad (26.12.2015).

Die Sonne zeigt sich dabei aller­dings kaum, meist dominie­ren dichte Regen­wol­ken, dazu weht ein starker, auf den Bergen auch stürmi­scher Wind. Vor allem vom Schwarz­wald bis zu den Alpen regnet es laut den Progno­sen auch länge­re Zeit. Anhal­ten­der Regen und Schnee­schmel­ze können zu einem starken Anschwel­len der Fluss­pe­gel führen. Der DWD verweist darauf, dass die Hochwas­serzen­tra­le in Baden-Württem­berg am Südrand des Schwarz­wal­des erste Vorwar­nun­gen ausge­ge­ben habe.

Auch zum Jahres­wech­sel und darüber hinaus sehe es ziemlich unwin­ter­lich aus und milde Atlan­tik­luft bestim­me weiter­hin das Wetter­ge­sche­hen, sagte Hausen. «Während es über der Nordhälf­te windig und regne­risch bleibt, klingen die Nieder­schlä­ge in der Südhälf­te dagegen ab. Die Silves­ter­nacht wird mit hoher Wahrschein­lich­keit mild und damit frost­frei über die Bühne gehen.»