Bisher ist das Unter­neh­men in der Bundes­re­pu­blik nach eigenen Angaben mit 83 Filia­len vertre­ten. Über den Filial­aus­bau hatte zunächst die «Wirtschafts­wo­che» berich­tet. Decath­lon-Deutsch­land-Chef André Weinert hatte gegen­über dem Magazin zwar angekün­digt, zum Jahres­en­de auch Geschäf­te in München, Lands­hut, Köln, Dortmund und Hamburg schlie­ßen zu wollen — zugleich würden im selben Zeitraum aber fünf neue Filia­len unter anderem in München und Frank­furt eröff­net.

Im kommen­den Jahr sollten dann acht bis zehn neue Stand­or­te hinzu­kom­men, hieß es auf dpa-Anfra­ge. Die neuen Jobs sollen den Angaben zufol­ge nicht nur in neuen Geschäf­ten, sondern zum Teil auch im Online- und im Logis­tik­be­reich angesie­delt werden.

Das Unter­neh­men rechnet nach eigenen Angaben in diesem Jahr mit einem Umsatz­plus in Deutsch­land, wollte sich zu Details aber nicht äußern. Im vergan­ge­nen Jahr hatten die Decath­lon-Erlöse hierzu­lan­de bei 789 Millio­nen Euro gelegen. Der Konzern stellt vor allem Sport­ar­ti­kel her und hat sich auf den Handel mit seinen Eigen­mar­ken spezia­li­siert.