Noch ist es eine theore­ti­sche Diskus­si­on: Bis Jahres­en­de werden nur die aller­we­nigs­ten geimpft werden, sehr alte Menschen und Pflege­per­so­nal. Aber was, wenn mehr Impfstoff kommt. Dürfen Ungeimpf­te dann von bestimm­ten Angebo­ten ausge­schlos­sen werden?

Nach dem Beginn der Corona-Impfun­gen wird zuneh­mend über denkba­re Bevor­zu­gun­gen Geimpf­ter disku­tiert — etwa auf Veran­stal­tun­gen, in Restau­rants oder bei Flugreisen.

Rechts­po­li­ti­ker von SPD und Union sehen Regelungs­lü­cken, auch Verbrau­cher­schüt­zer warnen davor. Die FDP-Frakti­on hinge­gen hält das grund­sätz­lich für gerechtfertigt.

Dabei laufen die Impfun­gen mangels Impfstoffs seit Sonntag nur ganz langsam an und zunächst auch nur bei Pflege­be­dürf­ti­gen, Über-80-Jähri­gen und medizi­ni­schem Perso­nal. Bis zum Jahres­wech­sel sollen nach Angaben von Bundes­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) 1,3 Millio­nen Dosen zur Verfü­gung stehen. Pro Person sind zwei Impfun­gen im Abstand von drei Wochen nötig.

Die verfüg­ba­re Impfst