TUTTLINGEN — Corona und Witte­rung sorgten dieses Jahr dafür, dass die alle zehn Jahre statt­fin­den­de Präsen­ta­ti­on der Forstein­rich­tung in der Alten Festhal­le statt vor Ort statt­fand. Aus der Not eine Tugend zu machen, gelang dabei den Mitar­bei­tern der städti­schen Forst­ver­wal­tung nicht zuletzt durch eine außer­ge­wöhn­li­che Einla­ge: Revier­lei­ter Micha­el Hager begeis­ter­te mit einem tradi­tio­nel­len Lied, dass er für den sicht­lich überrasch­ten Gemein­de­rat gekonnt zum Besten gab.

Auf der Tages­ord­nung stand die Präsen­ta­ti­on der Forstein­rich­tung, die diesmal nicht in verschie­de­nen Waldbil­dern statt­fin­den konnte. Die Witte­rung sowie die Corona-Vorschrif­ten zwangen die Forst­ver­wal­tung, nach Alter­na­ti­ven zu suchen. Daher wurden Waldbil­der an die Großbild­lein­wand gewor­fen und die Zahlen und Fakten den Gemein­de­rä­ten in der Alten Festhal­le präsen­tiert. Der periodi­sche Betriebs­plan für die Jahre 2020 bis 2029 wurde anschlie­ßend vom Gremi­um verab­schie­det.

Trotz der ungewohn­ten Umgebung kam bei der Sitzung waidmän­ni­sche Atmosphä­re auf. Dafür sorgte Micha­el Hager, der zum Gesang ansetz­te und mit seiner wohlklin­gen­den Stimme die anwesen­den Mitar­bei­ter der Forst­ver­wal­tung und auch die Pensio­nä­re, die der Sitzung gespannt folgten und eigens gekom­men waren, zum Mitsin­gen animier­te. Dafür gab‘s zum Schluss Standing Ovations vom begeis­ter­ten Rat.