STUTTGART (dpa/lsw) — Immer wieder kracht es auf Autobah­nen, weil Lkw-Fahrer unter Schlaf­man­gel leiden. Schuld daran sind zu wenige Stell­plät­ze und fehlen­der Lärmschutz. Die Autobahn GmbH im Südwes­ten nimmt sich des Problems an — nicht schnell genug, meint ein Verband.

Lkw-Fahrern bleibt oft nichts anderes übrig, als nachts auf Pkw-Stell­plät­zen zu parken oder ihren Lastwa­gen auf Ein- und Ausfahr­ten von Rastan­la­gen zu stellen. Folge der drang­vol­len Enge ist Schlaf­man­gel, der zu schreck­li­chen Unfäl­le führen kann. Doch Abhil­fe ist in Sicht: Die Nieder­las­sung Südwest der Autobahn GmbH des Bundes teilt auf Anfra­ge der Deutschen Presse-Agentur mit, dass über 1000 Lkw-Stell­plät­ze bis 2030 entste­hen sollen, mehr als 2000 weite­re danach. Der ADAC hatte jüngst auf gefähr­li­che Zustän­de auf den Autobahn-Rastan­la­gen aufmerk­sam gemacht. D