HANNOVER (dpa) — In der Pande­mie waren Großver­an­stal­tun­gen zeitwei­se verbo­ten, weil Corona-Ausbrü­che mit hunder­ten Anste­ckun­gen befürch­tet wurden. Spezi­ell geschul­te Hunde können solche Events siche­rer machen, zeigt eine Studie.

Corona-Spürhun­de können auch in Alltags­si­tua­tio­nen zuver­läs­sig Corona-Infek­tio­nen erschnüf­feln und sind für den Einsatz bei Großver­an­stal­tun­gen geeig­net. Das ist das Ergeb­nis einer Studie unter Leitung der Tierärzt­li­chen Hochschu­le Hanno­ver (TiHo), die in der Fachzeit­schrift «BMJ Global Health» vorge­stellt wird. Die spezi­ell trainier­ten Hunde seien sogar in der Lage, Infek­tio­nen zu identi­fi­zie­ren, bevor der PCR-Test positiv sei, sagte Studi­en­lei­ter Holger Volk, Leiter der Klinik für Klein­tie­re an der TiHo, der Deutschen Presse-Agentur. «Der Hund ist in diesem Fall ein Frühwarnsystem.»

Obwohl inzwi­schen die meisten staat­li­chen Corona-Einschrän­kun­gen aufge­ho­ben wurden, könnten die Corona-Spürhun­de immer noch von Nutzen sein, glaubt der Profes­sor für Tierme­di­zin. «Große Firmen wie Conti­nen­tal oder Volks­wa­gen hätten mit ihnen ein relativ günsti­ges Scree­ning-Tool, um die Sicher­heit ihrer Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter zu erhöhen.» In einem Projekt der Univer­si­täts­me­di­zin Mainz wird derzeit der Einsatz von Corona-Spürhun­den in Pflege­hei­men getestet.

Sars-Cov-2-positi­ve Proben zu 81,6 Prozent erkannt

Für die nieder­säch­si­sche Studie «Back to Cultu­re» waren bei vier Konzer­ten im Septem­ber und O