Heili­gen­berg — Wohnraum­be­schaf­fung und regene­ra­ti­ve Energien stehen derzeit auf der Agenda im Rathaus Heili­gen­berg ganz oben.

Bei einem Arbeits­ge­spräch mit dem Landtags­ab­ge­ord­ne­ten Klaus Hoher (FDP) berich­te­te Bürger­meis­ter Amann von den zahlrei­chen Wohnbau­pro­jek­ten in seiner Gemein­de. Aktuell sind zwei ergän­zen­de kleine­re Wohnge­bie­te noch in der Pipeline, d.h. im Baupla­nungs­ver­fah­ren (Winter­sul­gen, Steigen). Bauplät­ze für Einfa­mi­li­en­häu­ser stehen noch im Teilort Steigen zur Verfü­gung, Das Bauge­biet „Amali­en­hö­he II“ ist komplett verge­ben.
Fertig­ge­stellt ist auch die Erwei­te­rung des Gewer­be­ge­biets „Further Öschle III“ im Teilort Hatten­wei­ler. Dort stehen seit Ende August rd. 1.3 ha Bauflä­chen für Gewer­be­be­trieb zur Verfü­gung.
Im Bauge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren ist das Großpro­jekt „Postare­al“ im Zentrum von Heili­gen­berg. Dort werden in fünf Punkt­häu­sern Eigen­tums­woh­nun­gen, Hotel, Gastro­no­mie und gewerb­li­che Räume in sensa­tio­nel­ler Aussichts­la­ge entste­hen. Das Bauge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren läuft seit Ende Juli, dem Bauan­trag hat der Gemein­de­rat einstim­mig zugestimmt. Mit den Einnah­men aus dem Verkauf dieses Areals wird das Projekt „Neues Sozia­les Wohnen“ finan­ziert. Hier erstellt die Gemein­de mehre­re Mietwoh­nun­gen bewusst ohne öffent­li­che Förde­rung, die sie auf dem freien Markt zu günsti­gen Kondi­tio­nen vermie­ten will.

Klaus Hoher MdL: „Das sind schon erheb­li­che Baumaß­nah­me für eine Gemein­de dieser Größe. Nur im Zusam­men­spiel von Gemein­de­ver­wal­tun­gen und Inves­to­ren können wir so den Wohnraum­man­gel besei­ti­gen. Eine Mieten­de­cke­lung, wie es grüne und linke Politi­ker fordern, ist der falsche Weg. Die Auswir­kun­gen kann man jetzt in Berlin erleben, dort ist das Wohnraum­an­ge­bot nach Einfüh­rung des Mieten­de­ckels um 25% gesun­ken, die Inves­to­ren rennen davon.“

Auch in Sachen regene­ra­ti­ve Energie ist die Gemein­de Heili­gen­berg ganz vorn. Der Gemein­de­rat hat kürzlich einen Solar­park in Rickerts­reu­te zugestimmt. Auf einer Fläche von ca. 10ha soll eine Freiflä­chen­pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge mit einer Spitzen­leis­tung von 100 Megawatt entste­hen. Klaus Hoher MdL: „Nur mit solchen Inves­ti­tio­nen schaf­fen wir die Energie­wen­de und den Kohle­aus­stieg. Hoffen wir mal, dass die Natur­schutz­be­hör­den und vor allem die Natur­schutz­ver­bän­de, welche ja die Energie­wen­de vehement fordern, dieses Projekt nicht wieder kippen.“