SIGMARINGEN — Deutsch­land­weit gibt es die Inter­kul­tu­rel­le Woche seit 45 Jahren. Auch im Landkreis Sigma­rin­gen ist die Veran­stal­tungs­rei­he nicht mehr aus dem Termin­ka­len­der wegzu­den­ken. In diesem Jahr findet die Inter­kul­tu­rel­le Woche aufgrund von Corona in deutlich abgespeck­ter Varian­te erneut unter dem Motto „Zusam­men leben, zusam­men wachsen“ statt.

Die Organi­sa­to­ren, bestehend aus den Integra­ti­ons­be­auf­trag­ten des Landkrei­ses Sigma­rin­gen, der Städte Sigma­rin­gen, Meßkirch und der Gemein­de Ostrach, und Mitar­bei­ten­den der Migra­ti­ons­diens­te des Caritas­ver­ban­des Sigma­rin­gen weisen auf folgen­de Veran­stal­tun­gen hin:

In Hohen­ten­gen findet eine Dauer­aus­stel­lung mit dem Titel „Menschen aus Eritrea in unserer Gemein­de“ des Helfer­krei­ses Flücht­lin­ge Hohen­ten­gen statt. Neben Infor­ma­tio­nen zu den Aktivi­tä­ten des Helfer­krei­ses und zur aktuel­len Lage in Eritrea wird darin Handwerks­kunst aus verschie­de­nen Ländern Afrikas gezeigt, darun­ter Leihga­ben des Weltla­dens „Asante Bad Saulgau“. Besucht werden kann diese im Schau­fens­ter gegen­über der Kirche St. Micha­el, in der Haupt­stra­ße 6 in Hohen­ten­gen.

Eine weite­re Ausstel­lung kann in der Evange­li­schen Stadt­kir­che in Sigma­rin­gen im Oktober täglich von 10 – 17 Uhr besucht werden. Mit dem Titel „Was gibt es heute zu essen?“ findet die „Brot für die Welt-Ausstel­lung — Festta­fel eine Welt“ statt, in welcher die Ungerech­tig­keit der Essens­ver­tei­lung visua­li­siert wird.

Regel­mä­ßi­ge Treffen, wie sie vor Corona in vielen Gemein­den und Städten im Landkreis von Helfer­krei­sen wöchent­lich durch­ge­führt wurden, werden wieder unter beson­de­ren Bedin­gun­gen aufge­nom­men. So unter­stützt der Arbeits­kreis Ostrach – TREFF INTERNATIONAL wöchent­lich am Donners­tag ab 18 Uhr alle Mitbür­ger, die aus anderen Ländern nach Ostrach gekom­men sind bei verschie­de­nen behörd­li­chen, organi­sa­to­ri­schen und prakti­schen Frage­stel­lun­gen.

Auch werden beim TREFF INTERNATIONAL in Ostrach wieder die Sprach­kur­se für die angemel­de­ten Teilneh­men­den angebo­ten. Ein wichti­ger Schritt für Menschen aus anderen Ländern, denn Grund­la­ge einer guten Integra­ti­on ist das Erler­nen der deutschen Sprache.

Weiter sieht die aktuel­le Planung für den 2. Oktober am Tag des Flücht­lings vor, ein gemein­sa­mes, inter­re­li­giö­ses Gebet mit einge­la­de­nen Koope­ra­ti­ons­part­nern abzuhal­ten, bei dem die katho­li­sche und evange­li­sche Kirche sowie das Donau­kul­tur­zen­trum mitwir­ken.