Manche Klini­ken haben wenige Covid-Inten­siv-Patien­ten, andere können sich kaum retten. Diese Schief­la­ge soll ein Cluster­kon­zept besei­ti­gen. Die ersten Kranken­häu­ser machen Erfah­run­gen damit.

Diese auch von anderen Bundes­län­dern mit Inter­es­se beobach­te­te Strate­gie legt sechs Versor­gungs­ge­bie­te im Südwes­ten fest — Stuttgart/Ludwigsburg, Karls­ru­he und die Regio­nen um die Unikli­ni­ken in Tübin­gen, Freiburg, Ulm und Heidel­berg. «Das hat gut funktio­niert und uns sehr gehol­fen», sagt Ingo Matheus, Sprecher des Klinik­ver­bun­des mit Sitz in Sindel­fin­gen. Die beiden Corona-Patien­ten seien Anfang Dezem­ber aus Nagold und Calw per Hubschrau­ber in die badische Metro­po­le gebracht worden. Das für den mittle­ren Oberrhein und Nordba­den zustän­di­ge Karls­ru­her Klini­kum hat insge­samt vier auswär­ti­ge Patien­ten aufge­nom­men und hatte zumin­dest vergan­ge­ne Woche kein Inten­siv­bett mehr frei.

Patien­ten wurden auch von Esslin­gen nach Schwä­bisch Hall, von Sindel­fin­gen nach Stutt­gart und von Ostfil­dern nach Ludwigs­burg verlegt, weiß Götz Geldner, Anästhe­sist der Ludwigs­bur­ger RKH-Klini­ken und Koordi­na­tor für alle Versorgungsgebiete.

Das Betten-Manage­ment basiert nach seinen Worten auf einem EDV-Tool, dem Ressour­ce Board, in das jedes der teilneh­men­den 120 Kranken­häu­ser im Südwes­ten b