PERDASDEFOGU (dpa) — Altwer­den auf Sardi­ni­en: Auf der italie­ni­schen Insel liegt in aller Abgeschie­den­heit das «Dorf der Hundert­jäh­ri­gen», das auch im Guinness­buch der Rekor­de steht. Was ist das Geheim­nis der Menschen dort?

Mit seiner vorro­ma­ni­schen Kirche, dem zentral gelege­nen Platz und den kleinen Geschäf­ten könnte Perdas­de­fo­gu ein Ort wie jeder andere in Itali­en sein. Überschau­bar, schnu­cke­lig, aber wenig aufse­hen­er­re­gend. Die Ortschaft im Südos­ten der belieb­ten Ferien­in­sel Sardi­ni­en ist jedoch eine Rekordhalterin.

Perdas­de­fo­gu ist als Dorf der Hundert­jäh­ri­gen bekannt und hat es damit ins Guinness­buch der Rekor­de geschafft. Der beschwer­li­che Weg dorthin lässt das nicht vermu­ten. Eine enge, kurvi­ge Straße schlän­gelt sich hoch zu dem Ort in den schrof­fen Bergen Sardi­ni­ens. Schon am Ortsein­gang macht eine steiner­ne Tafel auf den Rekord aufmerk­sam. Im Dorf erinnert die Piazza Longe­vi­tà (Platz des langen Lebens) daran. Die Rentner, die sämtli­che italie­ni­sche Regie­run­gen und Krisen miter­leb­ten, sind das Aushängeschild.

Der Stolz der Gemein­de wird auch an der Haupt­stra­ße sicht­bar, die durch den Ort führt. Die pastell­far­be­nen Fassa­den der Häuser sind verziert mit Sc