Als erster Bundes­mi­nis­ter fordert Außen­amts­chef Heiko Maas, Menschen mit Corona-Impfung früher als anderen den Besuch von Restau­rants oder Kinos zu erlauben.

«Geimpf­te sollten wieder ihre Grund­rech­te ausüben dürfen», sagte Maas der «Bild am Sonntag». «Es ist noch nicht abschlie­ßend geklärt, inwie­fern Geimpf­te andere infizie­ren können. Was aber klar ist: Ein Geimpf­ter nimmt nieman­dem mehr ein Beatmungs­ge­rät weg. Damit fällt mindes­tens ein zentra­ler Grund für die Einschrän­kung der Grund­rech­te weg.»

Maas erinner­te auch an die Betrei­ber von derzeit geschlos­se­nen Restau­rants, Kinos, Theater oder Museen. «Die haben ein Recht darauf, ihre Betrie­be irgend­wann wieder zu öffnen, wenn es dafür eine Möglich­keit gibt. Und die gibt es, wenn immer mehr Menschen geimpft sind. Denn wenn erst mal nur Geimpf­te im Restau­rant oder Kino sind, können die sich nicht mehr gegen­sei­tig gefährden.»

Die Bundes­re­gie­rung hatte die Wieder­her­stel­lung der Freihei­ten für Geimpf­te bislang auch mit dem Hinweis darauf abgelehnt, dass nicht bekannt ist, ob sie dennoch andere anste­cken können. Derzeit breitet sich von Großbri­tan­ni­en ausge­hend ein ver