Berlin (AFP) — Tesla-Chef Elon Musk hat am Donners­tag die Baustel­le der Autofa­brik seines Unter­neh­mens im branden­bur­gi­schen Grünhei­de besucht. Dort sollen bereits ab Mitte kommen­den Jahres jährlich bis zu 500.000 Elektro­fahr­zeu­ge herge­stellt werden. Es ist der erste Besuch des US-Konzern­chefs auf dem Gelän­de der künfti­gen Tesla-“Gigafabrik”.

In einem kurzen State­ment nannte Musk die neuen Anlagen laut einem Bericht des Senders rbb “die umwelt­freund­lichs­te Fabrik der Welt”. Zu kriti­schen Fragen wegen der Wasser­ver­sor­gung der Fabrik sagte Musk, die damit verbun­de­nen Proble­me seien lösbar. Im Vergleich zu Kalifor­ni­en sei Branden­burg schließ­lich keine trocke­ne Gegend. Bei einem Rundgang über das Gelän­de infor­mier­te sich der Unter­neh­mer über die Baupla­nung und die bereits erziel­ten Fortschrit­te.

Musk war am Mittwoch in Berlin unter anderem mit Bundes­wirt­schafts­mi­nis­ter Peter Altmai­er und mit Gesund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (beide CDU) zusam­men­ge­trof­fen. Außer­dem traf er Branden­burgs Minis­ter­prä­si­dent Dietmar Woidke (SPD) und weite­re Regie­rungs­ver­tre­ter. Am Diens­tag hatte er in Tübin­gen das Biotech­un­ter­neh­men Curevac besucht, mit dem ein Tochter­un­ter­neh­men von Tesla bei der Entwick­lung einer vollau­to­ma­ti­sier­ten Impfstoff­pro­duk­ti­on zusam­men­ar­bei­tet.