Lang, lang ist es her: 14 Jahre alt war — damals noch — Prinzes­sin Eliza­beth, als sie 1940 Kindern in einer Rundfunk-Anspra­che Mut zusprach.

Sie sprach briti­schen Kindern, die im Zweiten Weltkrieg in den USA, Kanada und anderen Ländern in Sicher­heit gebracht werden mussten, in einer Rundfunk-Anspra­che Mut zu. Sie könne den Schmerz der Kinder nachemp­fin­den, sagte Eliza­beth. Ihr zur Seite stand während der knistern­den Übertra­gung am 13. Oktober 1940 im Schloss Windsor ihre zehnjäh­ri­ge Schwes­ter Marga­ret.

An diese Rede hatte die heute 94-Jähri­ge in einer im Fernse­hen übertra­ge­nen Anspra­che an das Volk im Corona-Lockdown erinnert. «Heute fühlen wieder viele die schmerz­haf­te Trennung von ihren Liebs­ten. Aber heute wie damals wissen wir in unserem tiefen Inneren, dass es das Richti­ge war», sagte die Queen im vergan­ge­nen April auf Schloss Windsor. «Wir werden uns wieder­se­hen» (We will meet again).

Die Queen hatte monate­lang gemein­sam mit Prinz Philip (99) während der Pande­mie auf Schloss Windsor ausge­harrt. Das Paar ist wegen des hohen Alters beson­ders gefähr­det in der Corona-Krise. Nach Urlau­ben im schot­ti­schen Balmo­ral und im osteng­li­schen Sandring­ham kehrte die Monar­chin in der vergan­ge­nen Woche nach Windsor zurück.