Laut Blume hat sich Ballweg zudem positiv zur ameri­ka­ni­schen Verschwö­rungs­theo­rien-Bewegung QAnon geäußert. Diese bringt unter anderem Politi­ker der US-Demokra­ten, Reiche und Juden mit Gräuel­ta­ten in Verbin­dung.

Ballweg räumte zwar ein, den Leitspruch der US-Bewegung erwähnt zu haben. Man solle aber nicht jede Theorie ernst nehmen, die in die Welt gesetzt werde, sagte er. Er beton­te zudem, rechts- und links­ex­tre­mes, faschis­ti­sches und menschen­ver­ach­ten­des Gedan­ken­gut habe inner­halb der Bewegung keinen Platz.

Der Landes­ver­fas­sungs­schutz Baden-Württem­berg beobach­tet Querden­ken 711 auch nach den Großde­mons­tra­tio­nen am vergan­ge­nen Wochen­en­de in Berlin nicht und stuft die Initia­ti­ve auch nicht als extre­mis­tisch ein. Bei den Corona-Protes­ten hat die Behör­de aller­dings nach eigenen Angaben auch Extre­mis­ten aus Baden-Württem­berg unter den Teilneh­mern beobach­tet. Sympa­thi­san­ten des AfD-«Flügels», der Jugend­or­ga­ni­sa­ti­on der AfD, der Partei «Die Rechte» und Reichs­bür­ger haben teilge­nom­men, wie ein Sprecher des Landes­am­tes für Verfas­sungs­schutz am Mittwoch sagte.