Als «Prügel­kna­be» von Harald Schmidt wurde er zur Kultfi­gur: Der Kabaret­tist Herbert Feuer­stein brach­te TV-Zuschau­er zum Lachen — und lachte dabei auch gerne über sich selbst.

Der im öster­rei­chi­schen Zell gebore­ne Feuer­stein war 20 Jahre lang Chef des Satire-Magazins «MAD» und bekam 1973 mit «Wild am Sonntag» seine erste eigene TV-Sendung im Ersten.

1990 folgte die Ratesen­dung «Psssst…» mit Harald Schmidt. Das unglei­che Duo wurde wenig später zum Kult: In der Comedy-Sendung «Schmidtein­an­der» (WDR, Das Erste) gab Feuer­stein den Prügel­kna­ben für den Modera­tor — das Konzept für die Show stamm­te übrigens von dem kleinen, stets scharf­sin­nig auftre­ten­den Feuer­stein.

WDR-Inten­dant Tom Buhrow würdig­te Feuer­stein am Mittwoch für «seinen klugen Humor, seine herrli­che Albern­heit, den intel­li­gent durch­dach­ten Anarchis­mus und viele, viele höchst unter­halt­sa­me Fernseh- und Hörfunk­stun­den».