Verstö­ße gegen die Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men meldet die Polizei in der Silves­ter­nacht kaum. Bei Demons­tra­tio­nen gegen die Corona-Maßnah­men in Stutt­gart wird dafür massiv gegen Versamm­lungs­auf­la­gen verstoßen.

Sie habe zwischen­zeit­lich auf ihr Kalen­der­blatt geschaut, so ruhig sei es gewesen: So fasst eine Spreche­rin der Polizei in Stutt­gart die Silves­ter­nacht zusammen.

Der Eindruck dürfte sich mit dem der meisten Einsatz­kräf­te in Baden-Württem­berg decken: Silves­ter­ty­pi­sche Verlet­zun­gen durch Böller oder von Feuer­werks­kör­pern ausge­lös­te Brände melde­ten die Einsatz­kräf­te nicht. Auch Verstö­ße gegen die Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men seien überschau­bar geblie­ben. So stell­te die Polizei zwar verein­zel­te Verstö­ße gegen die Ausgangs­sper­re fest, größe­re Ansamm­lun­gen oder Partys löste sie aller­dings nicht auf.

Im Einsatz waren Beamte dafür wegen zahlrei­cher Demons­tra­tio­nen gegen die Corona-Politik der Bundes- und der Landes­re­gie­rung in Stutt­gart. Bei den insge­samt fünf Demons­tra­tio­nen, die über den Donners­tag­abend verteilt statt­fan­den, kam es wieder­holt zu Verstö­ßen gegen die Aufla­gen, wie die Polizei mitteilte.

Am Abend wurde eine Versamm­lung am Karls­platz aufge­löst, weil die rund 100 Teilneh­mer die Mindest­ab­stän­de nicht einhiel­ten und eine darauf­hin erlas­se­ne Aufla­ge zum Tragen von Masken ebenfalls ignoriert worden sei. Eine daraus entsprun­ge­ne Spontan­ver­samm­lung wurde ebenfalls aufge­löst, da sich viele Teilneh­mer weiger­ten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, so eine Polizeisprecherin.

Neben einer Versamm­lung mit rund 100 Teilneh