BERLIN (dpa) — Die Zeit drängt: Am Mittwoch tagt ein Gremi­um, um eine Lösung im Streit ums Bürger­geld zu finden. Der Sozial­ver­band VdK warnt vor Kompro­mis­sen zulas­ten derer, die auf das Geld angewie­sen sind.

Im anhal­ten­den Streit zwischen Bundes­re­gie­rung und Union um das Bürger­geld hat der Sozial­ver­band VdK vor einer Verzö­ge­rung der Reform gewarnt.

Kurz vor der entschei­den­den Sitzung des Vermitt­lungs­aus­schus­ses von Bundes­rat und Bundes­tag an diesem Mittwoch sagte VdK-Präsi­den­tin Verena Bente­le den Zeitun­gen der Funke-Medien­grup­pe, das Bürger­geld müsse zum geplan­ten Zeitpunkt kommen. Sie mahnte zudem: «Bei allem Zeitdruck müssen trotz­dem Kompro­mis­se gefun­den werden, die für eine wirkli­che Verbes­se­rung für die Betrof­fe­nen sorgen und in der Praxis gut umsetz­bar sind.»

Auch die Gewerk­schaft Erzie­hung und Wissen­schaft (GEW) drang auf eine schnel­le Einigung. Das Gezer­re zwischen Ampel­re­gie­rung und Union sei «unwür­dig». Es werde auf dem Rücken der schwächs­ten Mitglie­der de