STUTTGART (dpa/lsw) — Wer in Baden-Württem­berg in Grenz­nä­he wohnt und zuletzt vergleichs­wei­se günstig tanken wollte, konnte sich an den Zapfsäu­len in Frank­reich bedie­nen. Doch die Zeiten sind vorerst vorbei — aus zwei Gründen.

Für Autofah­rer im Südwes­ten lohnt sich das Tanken in Frank­reich kaum noch. Zum einen sanken die Sprit­kos­ten in Baden-Württem­berg in dieser Woche auf den niedrigs­ten Stand seit August und zum anderen reduzier­te das Nachbar­land seinen Tankra­batt von bisher 30 auf 10 Cent pro Liter, wie ein Sprecher des ADAC sagte. Im Sommer war in Deutsch­land der Tankra­batt noch in Kraft gewesen. Der Preis­un­ter­schied zwischen den beiden Ländern sei mittler­wei­le relativ gering. Für Menschen, die grenz­nah wohnen, lohne es sich nur noch im Einzel­fall. «Gerade, wenn man beruf­lich oder in der Freizeit sowie­so eine Fahrt nach