TUTTLINGEN — Der 20. Klein­kunst­preis “Tuttlin­ger Krähe” geht an den Lieder­ma­cher Lennart Schil­gen.

Der Berli­ner wurde am Sonntag­abend beim Finale des Klein­kunst­wett­be­werbs, der zu den bedeu­ten­den Preisen des Genres im deutsch­spra­chi­gen Raum zählt, ausge­zeich­net. Weite­re Preis­trä­ger im Wettbe­werb 2020, der Corona geschul­det erstmals paral­lel in zwei Häusern durch­ge­führt werden musste, sind Martin Niemey­er, Heinz Gröning  und El Mago Masin. Die drei Wettbe­werbs­aben­de und das Finale brach­ten vier Abende mit ganz großer Klein­kunst – und ein beach­tens­wer­tes Zeichen der Solida­ri­tät unter den Künst­lern, aber auch ein Alarm­si­gnal für den Zustand der Kultur­bran­che. Die Gewin­ner haben als Solidar­ak­ti­on ihre Preis­gel­der von insge­samt 10.500 Euro in einen Topf gewor­fen und unter allen zwölf Finalis­ten aufge­teilt.