LOS ANGELES (dpa) — Über Jahrzehn­te hinweg beweg­te US-Rockle­gen­de Meat Loaf seine Fans mit seiner beein­dru­cken­den Stimme und zahlrei­chen Filmauf­trit­ten. Nun ist der Sänger gestorben.

Der US-Rocksän­ger Meat Loaf ist tot. «Es bricht uns das Herz zu verkün­den, dass der unver­gleich­li­che Meat Loaf heute Nacht im Beisein seiner Frau Deborah gestor­ben ist», hieß es in einer Mittei­lung auf der verifi­zier­ten Facebook-Seite des Musikers.

Seine Töchter Pearl und Amanda sowie enge Freun­de seien in den vergan­ge­nen 24 Stunden bei ihm gewesen. Die Todes­ur­sa­che werde nicht bekannt­ge­ge­ben, sagte sein langjäh­ri­ger Agent Micha­el Greene dem Branchen­blatt «Deadline». Der als Marvin Lee Aday im US-Bundes­staat Texas gebore­ne Musiker wurde 74 Jahre alt.

Durch­bruch mit «Bat Out Of Hell»

Seine unglaub­li­che Karrie­re habe sich über sechs Jahrzehn­te erstreckt, in denen er weltweit über 100 Millio­nen Alben verkauft habe und in über 65 Filmen mitwirk­te, hieß es in der Mittei­lung weiter. Darun­ter seien «Fight Club», «Rocky Horror Pictu­re Show» und «Wayne’s World».

Nach seinem inter­na­tio­na­len Durch­bruch mit «Bat Out Of Hell» 1977 kam für Meat Loaf, dessen Künst­ler­na­me auf Deutsch Hackbra­ten bedeu­tet, der Absturz: Der Sänger ruinier­te sich auf einer Welttour­nee die Stimme und kämpf­te danach mit Proble­men wie Depres­sio­nen, Alkohol­sucht und weniger erfolg­rei­chen Nachfol­ge-Alben. Mit «Bat Out of Hell II: Back into Hell» (1993) und «Bat Out of Hell III: The Monster is Loose» (2006) schaff­te er Comebacks. Zu einem seiner bekann­tes­ten Lieder gehör­te sein Welthit «I’d Do Anything for Love (But I Won’t D