RAVENSBURG – „Gestern war der Welttag des positi­ven Denkens, bei uns sind aber auch die Zahlen durch­weg positiv“ so begrüß­te Heinz Pumpmei­ner, Vorstands­vor­sit­zen­der der Kreis­spar­kas­se Ravens­burg, als er am Montag mit seinen Vorstands­kol­le­gen Norbert Martin und Dr. Manfred Schöner, die zum tradi­tio­nel­len Presse­ge­spräch nach den Sommer­fe­ri­en geladen hatten und die Geschäfts­zah­len zum 30. Juni 2020 präsentierten.

Gut vorbe­rei­tet zeigte sich die Kreis­spar­kas­se (KSK) für die Corona-Krise, denn seit nunmehr 12 Jahren gibt es hier im Hause für solche Ausnah­me­si­tua­tio­nen schon eine Krisen­stabs­struk­tur. „Wir sind system­re­le­vant und es hat sich gezeigt, wie wichtig in so einer Zeit ein gut funktio­nie­ren­der Zahlungs­ver­kehr ist“, so Pumpmeier.

Die Kunden der KSK bescher­ten der Bank trotz Krise teils hohe Zuwachs­ra­ten in fast allen Geschäfts­be­rei­chen. So liegt der Bilanz­ge­winn unver­än­dert bei 6,4 Millio­nen Euro, das Kunden­ge­schäfts­vo­lu­men stieg um 4,9 Prozent auf 9,43 Milli­ar­den Euro, das Eigen­ka­pi­tal konnte um 3,5 Prozent auf 649 Millio­nen Euro gestei­gert werden. Insbe­son­de­re die staat­li­chen Förder­kre­di­te der KfW erhöh­ten das Darle­hens­ge­schäft um fast 43 Prozent auf 393 Millio­nen Euro.

„Das Auslau­fen der Sonder­re­ge­lun­gen beim Insol­venz­recht und beim Kurzar­bei­ter­geld werden für die Wirtschaft noch ein Stress­test“, so waren sich die drei Vorstän­de einig. Größe­re Kredit­au