LONDON (dpa) — An Stelle der Queen hat erstmals ihr Sohn formal das briti­sche Parla­ment eröff­net — noch ohne Krone. Doch auch ohne Krönung wird Charles immer mehr zum Gesicht der briti­schen Monarchie.

Die Krone trug er noch nicht. Dieses Zeichen der Macht steht Prinz Charles bisher nicht zu.

Doch als der ältes­te Sohn von Queen Eliza­beth II. in Galauni­form formal das briti­sche Parla­ment eröff­ne­te, thron­te die schwe­re Imperi­al State Crown des Monar­chen ganz in seiner Nähe auf einem samte­nen Kissen. Das Bild macht deutlich: Auch ohne Krönung wird Charles immer mehr zum Gesicht der briti­schen Monarchie.

«Der Thron­fol­ger steht kurz davor, de facto Prinz­re­gent zu werden», sagte Peter Hunt, einst Royals-Kommen­ta­tor der BBC, der Nachrich­ten­agen­tur PA.

Blick in eine Zukunft ohne Eliza­beth II.

Offizi­ell sprang Charles beim sogenann­ten State Opening of Parlia­ment am Diens­tag nur kurzfris­tig für seine Mutter ein, die seit länge­rem wegen gesund­heit­li­cher Proble­me kürzer­tritt. Doch die histo­ri­sche Zeremo­nie bot bereits einen Blick in die Zukunft, in eine Zeit, in der die Herrschaft von Eliza­beth II. unwei­ger­lich beendet ist.

Zwar übertrug die Queen ihrem Sohn nur vorüber­ge­hend eines ihrer konsti­tu­tio­nel­len Rechte. Denn für den F