BAD WALDSEE/TÜBINGEN — Das Regie­rungs­prä­si­di­um Tübin­gen hat mit den Planun­gen zu den Ortsum­ge­hun­gen Enzis­reu­te und Gaisbeu­ren im Zuge der B 30 begonnen. 

„Wider vieler Gerüch­te und entspre­chend des seit 2018 bekann­ten Zeitplans begin­nen wir, wie zugesagt, mit den Planun­gen zum Ausbau. Wir wollen den Engpass im Zuge der B 30 besei­ti­gen und so die beiden Ortsdurch­fahr­ten Enzis­reu­te und Gaisbeu­ren künftig deutlich entlas­ten“, so Regie­rungs­prä­si­dent Klaus Tappeser.

Derzeit ist die B 30 zwischen dem Ende der Ausbau­stre­cke am Egelsee und Bad Waldsee-Süd nicht ausge­baut. Der Strecken­ab­schnitt ist gekenn­zeich­net durch unüber­sicht­li­che, kurvi­ge und kuppi­ge Abschnit­te mit Gefah­ren­stel­len und Unfall­schwer­punk­ten. Beson­ders betrof­fen sind die Ortsdurch­fahr­ten von Enzis­reu­te und Gaisbeu­ren, welche durch den Verkehr und den hohen Schwer­ver­kehr stark belas­tet sind. 

Das Ziel der Planun­gen ist die Entlas­tung der Ortsdurch­fahr­ten, die Minde­rung der Unfall­ri­si­ken und Umwelt­be­las­tun­gen, eine Erhöhung der Verkehrs­si­cher­heit sowie der Abbau von Kapazi­täts­eng­päs­sen. Um die gesteck­ten Ziele zu errei­chen, soll der Abschnitt von zwei auf vier Fahrstrei­fen ausge­baut werden. 

Im Zuge der Planun­gen werden alle denkba­ren Varian­ten unter­sucht und gegen­über­ge­stellt. Die Anmel­dung zum Bundes