BAD WALDSEE — Barrie­re­frei und voller Leben – die neue Altstadt von Bad Waldsee wird mehr Lebens­qua­li­tät, mehr Grün, mehr histo­ri­sches Flair und mehr Zukunft bieten. Im Rahmen des Projekts „Altstadt für Alle“ sind dieses Jahr noch folgen­de Baumaß­nah­men geplant, geför­dert durch das Bundes­pro­gramm „Natio­na­le Projek­te des Städte­baus“.

Zugang Hirsch­hof (voraus­sicht­lich Septem­ber 2020): In diesem kurzen Verbin­dungs­stück vom Hirsch­hof hin zur Ravens­bur­ger Straße wird der Pflas­ter­be­lag ausge­tauscht und ein zufüh­ren­des Mobili­täts­band aus Asphalt integriert. Die Flächen zwischen Mobili­täts­band und Gebäu­den sollen mit Klein­pflas­terbe­lä­gen wie in der Ravens­bur­ger Straße in hetero­ge­ner Zusam­men­set­zung belegt werden.

Enten­moos-Plätz­le (etwa Septem­ber bis Novem­ber 2020): Der Übergangs­be­reich zwischen Haupt­stra­ße und Enten­moos­stra­ße wird in ein Plätz­le mit Aufent­halts­qua­li­tät umgewan­delt. Es werden eine ebene Platz­flä­che angelegt und die Zugangs­si­tua­ti­on in die angren­zen­den Gebäu­de verbes­sert. Der Platz­be­lag wird sich bis zum „Mobili­täts­band“ in der Haupt­stra­ße hinein erstre­cken und so eine direk­te Anbin­dung ermög­li­chen. Der bisher vorhan­de­ne Baum wird ersetzt und mit Sitzmög­lich­kei­ten ergänzt. Im Vorfeld werden in diesem Bereich noch Leitungs­bau­ar­bei­ten im Tiefbau durch­ge­führt.

Ulrich-Kuderer-Straße (etwa Septem­ber bis Dezem­ber 2020): In der Ulrich-Kuderer-Straße wird in ihrer gesam­ten Länge der Belag durch ein neues Granit­pflas­ter ersetzt. Zusätz­lich soll dem Gestal­tungs­prin­zip anderer Gassen folgend ein durch­ge­hen­des Mobili­täts­band herge­stellt werden. Am offenen Ende zum Stadt­see hin wird das „Seeplätz­le“ den Abschuss bilden. Im Kreuzungs­be­reich der Anbin­dun­gen an die Adler­gas­se und die Wettgas­se entsteht in der vorhan­de­nen Aufwei­tung das sogenann­te „Kuderer-Plätz­le“. Auf diesen Plätzen werden jeweils ein Baum und Sitzmög­lich­kei­ten platziert. Im Vorfeld werden in diesem Bereich noch Leitungs­bau­ar­bei­ten im Tiefbau durch­ge­führt.

Vor jeder einzel­nen Baumaß­nah­me finden Abstim­mungs­ge­sprä­che mit den Anlie­gern und Gewer­be­trei­ben­den vor Ort statt. Hier werden (Teil-) Sperrun­gen und die voraus­sicht­li­che Bauzeit bespro­chen.

Die einzel­nen Baustel­len des Projekts „sind Teil einer koordi­nier­ten Gesamt­bau­maß­nah­me, da in Berei­chen der Altstadt neben dem Mobili­täts­band auch unter­schied­li­che Tiefbau­maß­nah­men (Nahwär­me­netz, Breit­band­ver­sor­gung, Wasser­ver­sor­gung, Netze BW) notwen­dig sind. Diese Einzel­maß­nah­men werden gebün­delt und gemein­sam ausge­führt. Durch dieses koordi­nier­te Vorge­hen wird die Belas­tung für alle möglichst gering gehal­ten und ein effizi­en­ter Baufort­schritt erreicht.

Die Stadt­ver­wal­tung wird am Donners­tag, 5. Novem­ber, eine Bürger­infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung anbie­ten. Hier wird über den aktuel­len Stand der Umset­zung berich­tet und ein Ausblick in die kommen­den Jahre gegeben. Es folgt noch eine geson­der­te Einla­dung mit Infor­ma­tio­nen über eventu­el­le Zulas­sungs­be­schrän­kun­gen und Anmel­de­for­ma­li­tä­ten.