FRIEDRICHSHAFEN — Auf die deutli­che Kritik aus der Region am drohen­den Aus für die Boden­see-Oberschwa­ben-Bahn hat sich das Verkehrs­mi­nis­te­ri­um geäußert. Von den in der Zeitung zitier­ten Aussa­gen zeigt sich BOB- Geschäfts­füh­rer Horst Schau­er­te „sehr überrascht“.

Das Verkehrs­mi­nis­te­ri­um hatte über die Medien darauf aufmerk­sam gemacht, dass die BOB ja auch mit einer Bieter­ge­mein­schaft auftre­ten könne. Eine Bewer­bung gemein­sam mit Partnern habe man selbst­ver­ständ­lich schon ins Auge gefasst, winkt BOB-Geschäfts­füh­rer Horst Schau­er­te ab: „Wir haben Gesprä­che mit mögli­chen Partnern schon frühzei­tig geführt, ein Ausschrei­bungs­team mit renom­mier­ten Spezia­lis­ten gebil­det und Perso­nal­res­sour­cen aufge­baut. Wir haben uns sorgfäl­tig auf das Szena­rio vorbe­rei­tet, das Verkehrs­mi­nis­ter Herrmann 2018 angekün­digt hatte: ein überschau­ba­res Ausschrei­bungs-Bündel für den Regio­nal­bahn-Verkehr Ulm – Boden­see.“ Aber ohne die Bedin­gun­gen einer Ausschrei­bung zu kenne