BAD WALDSEE – Nach der Nominie­rung von Heike Engel­hardt zur Bundes­tags­kan­di­da­tin hatte die SPD-Region Südwürt­tem­berg mit Bundes­ar­beits­mi­nis­ter Huber­tus Heil MdB und Andre­as Stoch MdL, dem Vorsit­zen­den der SPD-Landtags­frak­ti­on und Landes­vor­sit­zen­den der SPD Baden-Württem­berg hochka­rä­ti­ge Gäste in die Stadt­hal­le geladen.

Bei zwei Fachpo­di­en disku­tier­ten die SPD-Genos­sen einmal zum Thema „Das krisen­fes­te Klassen­zim­mer – Bildung in Zeiten von Corona“, wobei hierbei insbe­son­de­re Andre­as Stoch seine Exper­ti­se als ehema­li­ger Kultus­mi­nis­ter von Baden-Württem­berg einbrach­te.

Im zweiten Teil mit dem Titel „Zukunfts­si­che­re Arbeit – stabi­le Wirtschaft“ konnte man aus erster Hand die Stand­punk­te des Bundes­ar­beits­mi­nis­ters erfah­ren.

Die von vielen spannend erwar­te­te Rede von Huber­tus Heil war der Höhepunkt der Veran­stal­tung. Der Minis­ter ging auf die verän­der­ten Regeln des Kurzar­bei­ter­gel­des ein, ohne die sonst wegen der Corona-Pande­mie Massen­ar­beits­lo­sig­keit drohen würde. „Ohne den Einfluss der SPD in der Koali­ti­on, also von Finanz­mi­nis­ter Olaf Scholz und mir, wären die ganzen Corona-Hilfen für die Wirtschaft niemals so schnell gekom­men“, so ist sich Heil sicher.

„Ich freue mich darauf, dass ich ab nächs­tes Jahr mit Heike Engel­hardt im Bund zusam­men­ar­bei­ten darf und Andre­as Stoch wieder Kultus­mi­nis­ter in Baden-Württem­berg sein wird“, mit diesem Optimis­mus machte er den anwesen­den Genos­sen dann noch deutlich, dass im kommen­den Jahr schließ­lich Bundes- und Landtags­wah­len anste­hen und wohl politisch die Karten neu gemischt werden.

Bilder: Oliver Hofmann